ASC-Dortmund

Oberliga Westfalen   |   Sonntag 26.09.   |   15 Uhr   | Lohrheidestadion powered by ImmoTec

Last-Minute-Sieg gegen Westfalia Rhynern

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Die SGW bleibt auch im dritten Ligaspiel unbesiegt. Gegen den SV Westfalia Rhynern setzte sich 09 spät mit 3:2 (1:0) durch. Die Tore erzielten Nils Hönicke, Berkant Canbulut und Felix Casalino.

Die Gäste kamen besser ins Spiel und stellten Staudt früh vor Herausforderungen. Der erste Abschluss des Spiels wurde noch entscheidend abgefälscht (3.), kurz darauf war der 09-Keeper mit den Fingerspitzen zur Stelle und lenkt den Ball über die Latte (6.). Nach einer knappen Viertelstunde zog Lennard Kleine aus 16 Metern ab, der Schuss ging knapp am Pfosten vorbei (14.). Beim Schuss rutschte der Rhynerner Spieler jedoch unglücklich weg, die Kniescheibe sprang heraus. Kleine wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht, das Spiel mit über 10 Minuten Verzögerung fortgesetzt. Wir wünschen gute Besserung! Auch nach der Unterbrechung blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft und hatten nach 30 Minuten die große Chance zur Führung, Wiebel rettete Probsts Lupfer auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann. Kurz darauf kam 09 in Person von Canbulut zur ersten wirklichen Chance im Spiel, sein Abschuss wurde jedoch zum Eckball abgeblockt (35.). Die SGW war nun jedoch besser im Spiel und ging plötzlich in Führung: Yildiz setzte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte von der Grundlinie, Hönicke traf den Ball im Strafraum eigentlich gar nicht richtig – trotzdem trudelte die Kugel ins lange Eck (44.). Die Führung hätte sogar noch vor der Halbzeit ausgebaut werden können, denn Schwarz-Weiß spielte plötzlich mutig nach Vorne. Zunächst ließ Casalino Lewickis Querpass für Yildiz durch, der freistehend an Hahnemann scheiterte (45.+7). Kurz darauf schlenzte Lucas den Ball knapp am linken Kreuzeck vorbei (45.+9).

Der Auftakt in die zweite Halbzeit ging ebenfalls an die Gäste, die schwungvoll aus der Kabine kamen. Di Vintis Abschluss nach wenigen Sekunden wurde im letzten Moment abgeblockt (46.). Kurz darauf glich Rhynern aus: Di Vinti legte im Strafraum auf Sezer quer, der ins leere Tor einschob (50.). Der Treffer gab den Gästen Rückenwind, Staudt war bei den Abschlüssen von Di Vinti (53.) und Sezer (54.) jedoch zur Stelle. Wenig später zog Franke aus der Distanz ab, verfehlte das Tor jedoch deutlich (56.). Auf der Gegenseite hatte plötzlich Casalino die große Chance zur Führung, seinen Schuss auf das lange Ecke parierte Hahnemann. Kurz darauf lag der Ball aber im Netz: Yildiz setzte nach einem missglückten Hönicke-Abschluss nach und brachte die Kugel auf den kurzen Pfosten, wo Canbulut aus wenigen Zentimetern einschob (61.). Die Partie wurde nun hitziger, der bereits verwarnte Joswig sah nach einer missglückten Grätsche gegen Arifi die Ampelkarte (67.). Yildiz versuchte es aus spitzem Winkel, Hahnemann war zur Stelle (69.). Rhynern spielte trotz der Unterzahl weiter mutig nach vorne und kam durch einen Freistoß zum Ausgleich, Sezer spitzelte den Ball an der Mauer vorbei ins rechte Eck (71.). Die SGW versuchte in Person von Lewicki zu antworten, sein Abschluss geriet jedoch zu hoch (80.). Die letzten Minuten der Partie waren komplett offen, 09 wollte sich nicht mit dem Unentschieden zufrieden geben. Der eingewechselte Corbo kam plötzlich aus spitzem Winkel zum Abschluss, Hahnemann konnte zur Ecke abwehren (89.). Diese wurde kurz ausgeführt, Casalino traf im Strafraum aus dem Gewühl heraus zum viel umjubelten 3:2 (90.). Weitere Chancen ließ die Britscho-Elf nicht zu und steht nach drei Spieltagen mit neun Punkten an der Tabellenspitze.

Wattenscheid 09: Staudt – Lucas – Casalino – Canbulut – Lewicki (85. Corbo) – Arifi – Hönicke (73. Nakalyuzhnyy) – Wiebel – Britscho – Schurig (85. Esser) – Yildiz

Westfalia Rhynern: Hahnemann – Joswig – Stöhr – Bulut (75. Lorenz) –  Sezer – L. Kleine (15. Probst) – Di Vinti – Neumann – Franke (82. Michler) – J. Kleine – Wiese (70.) Seber

Tore: 1:0 Hönicke (44.), 1:1 Sezer (50.), 2:1 Canbulut (61.), 2:2 Sezer (77.), 3:2 Casalino (90.).

Gelbe Karten: Hönicke, Nakalyuzhnyy / Bulut, Franke, Joswig, Hahnemann

Gelb-Rote Karte: – / Joswig (67.)

Zuschauer: 909

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